abgesagt: 19.03.20: Stiften in Leipzig und Magdeburg – Ein Blick auf Vergangenheit und Gegenwart

Stiften in Leipzig und Magdeburg

Leider müssen wir die geplante Veranstaltung "Stiften in Leipzig und Magdeburg - Ein Blick auf Vergangenheit und Gegenwart" am 19. März 2020 in Leipzig absagen. Herr Professor Adam kann wegen des Infektions- und Quarantäne-Risikos seine geplante Reise nach Deutschland leider nicht antreten. Auch möchten wir unsere Teilnehmer und Referenten keinen unnötigen Risiken aussetzen. Wir bedauern die Notwendigkeit der Absage außerordentlich. Die Veranstaltung soll bei passender Gelegenheit nachgeholt werden.

Boomtown, Place to go – und Veranstaltungsort des Deutschen Stiftungstages 2020: Leipzig ist attraktiv und anziehend. Und: Sachsen liegt betreffend Stiftungserrichtungen mittlerweile über dem Bundesdurchschnitt, bei der Anzahl der Stiftungen bundesweit auf Platz 10. Aber auch die Vergangenheit der Bürgerstadt Leipzig als Stiftungsstadt ist hochspannend. Wie keine andere deutsche Großstadt konnte sich Leipzig im 19. Jahrhundert einer aktiven und selbstbewussten Bürgerschaft rühmen, die nicht nur ein Kunstmuseum stiftete, sondern auch Arbeiterwohnungen und Bildungseinrichtungen. Deutschlandweit einmalig ist die öffentliche Dokumentation dieser Stiftungsaktivitäten im mehr als 700 Seiten umfassenden Leipziger Stiftungsbuch aus dem Jahr 1905, in die Professor Dr. Adam einführt und Ausblicke auch auf das 20. Jh. gibt. Diese werden gespiegelt von einer Bestandsaufnahme der heutigen Leipziger Stiftungsszene durch die in Leipzig ansässige Vertreterin der sächsischen Stiftungsbehörde, Frau Brosowski.

Ähnlichen Reichtum hatte die Stiftungsstadt Magdeburg vorzuweisen. Wie andere Städte war auch Magdeburg im 19. Jahrhundert durch eine deutliche Zunahme der Errichtung von Stiftungen geprägt. Diese Entwicklung wird in dem Vortrag von Herrn Dr. Miehe analysiert. Insbesondere untersucht er, ob die Tatsache, dass die Elbestadt, die größte preußische Festungsstadt und nach deren Beseitigung ein bedeutender Garnisonsstandort war, Einfluss auf die Stiftungsaktivitäten und die Stiftungen in der Stadt hatte. Das Land Sachsen-Anhalt hat sich bundesweit einen Namen mit der Wiederbelebung von Altstiftungen gemacht. Mittlerweile über 100 solcher alten, teils mit einem Restvermögen verborgen existierenden, teils mit neuem Vermögen und in frischem Gewand auf alter Grundlage wiedergegründeten Stiftungen sind in Sachsen-Anhalt aktiv. Frau Trautmann von der Stiftungsbehörde Sachsen-Anhalt mit Sitz in Halle/Saale gibt einen Einblick über Rahmenbedingungen und Wiederbelebungsstrategien solcher Altstiftungen.

letzte Änderung: 16.03.2020

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